2026-02-21
Leben in der Schweiz zu teuer? So verändern die Abstimmungen im März 2026 dein Budget
TL;DR
Die Abstimmungen am 8. März 2026 haben direkte Auswirkungen auf dein Portemonnaie. Die SRG-Initiative spart dir 135 CHF im Jahr, bedroht aber Arbeitsplätze in der Medienbranche. Die Individualbesteuerung entlastet arbeitende Paare um bis zu 630 Millionen CHF jährlich, benachteiligt jedoch Alleinverdiener-Haushalte.
Laut dem aktuellen Schweizer Sorgenbarometer sind Krankenkassenprämien und Lebenskosten die grössten Ängste der Bevölkerung unter 40 Jahren. Kein Wunder, dass die Abstimmungen am 8. März 2026 hochgradig emotional sind. Doch welche Vorlagen lohnen sich für dich finanziell wirklich?
Die SRG-Initiative: Schnelles Geld vs. versteckte Kosten
Die Senkung der Medienabgabe von 335 CHF auf 200 CHF klingt verlockend. Für Studierende und junge Familien ist das ein willkommener Zustupf. Der Haken: Ein Bericht von BAK Economics prognostiziert den Verlust von 3'000 direkten Jobs bei der SRG und weiteren 3'000 in der Zulieferbranche (Eventtechnik, Kultur). Wenn deine Priorität «Jobsicherheit» ist, könnte das schnelle Ersparnis langfristig teuer werden.
Die Individualbesteuerung: Das Ende der Heiratsstrafe
Wenn du und dein Partner beide arbeitet (Doppelverdiener), werdet ihr heute steuerlich abgestraft. Die neue Individualbesteuerung ändert das. Ein Paar mit einem gemeinsamen Einkommen von 180'000 CHF (50/50 aufgeteilt) und zwei Kindern spart künftig rund 2'798 CHF Bundessteuern pro Jahr.
Die Verlierer: Wenn du in einem traditionellen Einverdienermodell lebst, könntest du durch den Wegfall von Abzügen nach der Reform mehr Steuern zahlen.
Was bedeutet das für deine Situation?
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